Dieser Dienst wird nicht mehr gewerblich angeboten, da ich ich zuviel Anfragen
erhielt, die auf eine Rechnungssumme von 30..50 EUR zielten
und den ehemaligen Kaufpreis der Festplatte als Ma▀stab ansetzten.


Datenrettung von ge-crash-ten Festplatten und Floppies


Mit der 'bsh' als mächtiges Werkzeug habe ich schon mehrmals auf einfache Weise Datenrettung betrieben.
Seit ich einen großen Datenschaden trotz genereller Aussichtslosigkeit zu 97% gerettet hatte, biete ich dies
als Dienstleistung gewerblich an.
Es handelte sich darum, daß auf einer 2GB-Partition das Wurzel-Verzeichnis und beide FAT
vollkommen zerstört waren!
Ich hatte von 11745 Dateien (einschließlich 585 Verzeichnisse) bei nur 286 Dateien deren Cluster nicht mehr
finden können.
Eine Datei von diesen 286, die besonders wichtig ist, konnte ich mit heuristischen Methoden wieder zusammensetzen.
Die restlichen 285 konnten von CDROM wieder installiert werden.
Das war also letztlich ein 100%-Erfolg -- trotz der katastrophalen Zerstörung von \ und FATs.

Die Partition war allerdings nur wenig fragmentiert, weil viele Verzeichnisbäume nach ihrer Installation konstant
geblieben waren.  Die große Cluster-Größe von 32KB war ebenfalls hilfreich.
Von Partitionen, auf denen häufig deinstalliert und installiert wurde, sind weniger Dateien rettbar.

Es kann sich also lohnen -nicht nur wegen der besseren Effizienz des Dateisystems- Programme wie 'defrag'
oder 'diskopt' zu benutzen.  Oder ein Dateisystem einmal hin und her zu kopieren, mit Löschen dazwischen.
Denn ein Backup wird oft nicht die gesamte Partition erfassend vorgenommen - manchmal gar nicht.

Wenn weniger Daten zerstört sind als oben beschrieben, dann steigen natürlich die Chancen für eine hohe
Vollständigkeit der geretteten Daten.  Der oben genannte Fall ist ja nur noch durch teilweises oder komplettes
Formatieren zu übertreffen, und ist damit ein Fall, bei dem marktbekannte Tools gar nicht mehr helfen.


Wer von mir Daten retten lassen will, muß mir diese Daten natürlich zukommen lassen:
Das kann geschehen, indem man mir die Festplatte oder aber ZIP100-Medien zusendet.

Festplatten müssen extrem gut verpackt werden, am besten von allen Seiten mit mindestens 8cm
weichen Schaumstoff umgeben und diesen Pack normal verstauen.
Die Iomega-Software gestattet es, ganze Partitionen sektorweise auf ZIP-Medien abzusichern.

Zur Zeit kann ich FAT-Systeme bearbeiten und EIDE-Festplatten anschließen.
Andere Dateisysteme nach Absprache; SCSI-Platten gar nicht.

Eine Grundpauschale von 40,-- EURO (78,23 DM) wird in jedem Fall berechnet.
Weitgehend schematisch gerettete Daten kosten 0,20 EURO (0,39 DM) pro MegaByte;
In einfacheren Fällen 0,05-0,15 EURO.
Durch heuristische Methoden und Untersuchung von Dateiinhalten gewonnene Daten kosten
120,-- EURO pro MegaByte.

1 EUR == 1,95583 DEM
Preise sind ohne MwSt.
Schüler, Studenten und vergleichbare Personen erhalten 40% Ermäßigung.
Bezahlung standardmäßig im voraus oder per Nachnahme.
 

Datenrettung durch Fachleute ist -wie man sieht- nicht gerade billig,
es kann leicht der Neupreis einer Festplatte (>=300 DM) dabei herauskommen.
Jedoch in nur 2 MB Daten können durchaus 200 Arbeitsstunden stecken, was bei einem angenommenen
Stundenlohn von nur 25 DM bereits einen Betrag von sage und schreibe 5000 DM ausmacht.
Die Daten auf einer Festplatte können also durchaus auch einen Wert von 50000 DM repräsentieren,
was im gewerblichen Bereich nicht unüblich ist.


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